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Gemeinde Kupferzell - Ein gutes Stück Hohenlohe

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Freiwillige Feuerwehr

Übung der Feuerwehr Kupferzell

Am Montag, 02.04.2012 übte die Abteilung Kupferzell mit den Zügen Mangoldsall/Füßbach, Goggenbach und Westernach im Industriegebiet „Im Greut“ in Neu-Kupfer bei der Spedition Kircher. Angenommen wurde ein Brand in der dortigen Werkstatt. Da die Abteilung Westernach auf Grund des kürzesten Weges am Schnellsten vor Ort war, hat diese auch die Einsatzleitung übernommen. Nach einer umfassenden Erkundung ergab sich für Markus Wolpert folgendes Bild: Die Werkstatthalle konnte auf Grund der starken Verrauchung nicht mehr ohne entsprechendes Atemschutzgerät betreten werden, um das Gebäude standen diverse Gas-, Benzin- und Dieseltanks. Des weiteren wurden mindestens drei Personen, die von Feuerwehrkameraden dargestellt wurden, vermisst. Umliegende Gebäude waren zu diesem Zeitpunkt nicht gefährdet. In der Werkstatt musste davon ausgegangen werden, dass sich dort Sauerstoff- und Acetylenflaschen von Schweißgeräten sowie weitere Betriebsstoffe befinden. Man entschied sich sofort für eine Menschenrettung, die die Westernacher Kameraden zusammen mit einem weiteren Trupp des zweiten Fahrzeuges aus Kupferzell (dem neuen HLF10/6) in Angriff nahmen. Des weiteren wurde mit den Fahrzeugen LF8/8 (aus Goggenbach) und dem LF16/TS (aus Kupferzell) eine Wasserversorgung aus der Zisterne in Beltersrot zur Einsatzstelle (Distanz ca. 700 Meter) aufgebaut. Hierbei gestaltete sich die Funkverbindung zum Maschinisten der Pumpe als sehr schwierig. Dies lag daran, dass die Zisterne in einer kleinen Senke in Beltersrot liegt, weshalb wir nicht immer in Kontakt treten konnten. Zum Teil wurde dies dann mit einem Pendelverkehr gelöst. Im Innenangriff konnte der erste Trupp unter Atemschutz eine Person recht schnell finden. Durch die Wärmebildkamera, die wir mit dem neuen Fahrzeug bekamen, konnte man die Körperwärme auch durch dichtesten Rauch in mehreren Metern noch erkennen. Ein zielstrebiges Vorgehen war dadurch gegeben. Auch die beiden anderen Personen wurden nach wenigen Minuten von weiteren Atemschutzgeräteträgern gefunden und ins Freie gebracht. Zwischenzeitlich stand auch die Wasserleitung zur Zisterne in Beltersrot. In Folge konnte eine umfassende Riegelstellungen zum Kühlen der Tankbehälter aufgebaut werden. Alles in Allem klappte die Zusammenarbeit der vier verschiedenen Abteilungen hervorragend, weshalb die Übung um 21.30Uhr beendet werden konnte und man sich ans Aufräumen machte.

Wir möchten auf diesem Wege der Spedition Kircher danken, die nicht nur sehr kooperativ und mit Personal zur Seite stand, sondern auch das Gebäude zur Verfügung stellte.

38. Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kupferzell

 

Kommandant Herbert Binder begrüßte am 09.03.2012 die 140 Feuerwehrkamerdinnen und Kameraden nebst der Jugendfeuerwehr und der Alterswehr zur 38. Jahreshauptversammlung und berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2011.

2011 – so der Kommandant – war das Jahr mit den meisten Einsätzen seit Bestehen der Feuerwehr Kupferzell. 34 Einsätze mussten bei jeder Witterung, Tages- und Nachtzeit, Wochentags oder am Wochenende abgearbeitet werden. Darunter waren zwei Großbrände, das Hochwasser in Westernach und dem Gewerbepark, welcher auch von der Feuerwehr Kupferzell „angefahren“ wird, sowie ein Gefahrgutunfall. Der Großbrand eines landwirtschaftlichen Gebäudes beschäftigte die Wehr im Juni mehrere Tage. Denn das aus dem Gebäude mühsam herausgebrachte Stroh hat sich noch einige Zeit später immer wieder entzündet was ein Eingreifen erforderte. Beim Hochwasser im August trat der Ziegelbach in Westernach, sonst ein kleines Rinnsal, über die Ufer und schoss als breiter Strom durch Westernach und überflutete zahlreiche Keller. Gleichzeitig musste die Feuerwehr Kupferzell, so Kommandant Binder, auch im Gewerbepark Hand anlegen und auch die Firma Lidl vor schlimmerem Bewahren. Insgesamt 14 Einsätze war die Bilanz alleine an diesem Tag. „Auslaufendes Gefahrgut“ hieß die Meldung der Einsatzleitstelle dann im Oktober. „Wir konnten zunächst nur abdämmen und abgrenzen“ so der Kommandant. Mit Unterstützung des Gefahrgutzuges aus Öhringen wurde die Chemikalie umgefüllt und das ausgelaufene Material aufgenommen. In die Kanalisation gelangte nichts. Verletzte hatte die Feuerwehr Kupferzell nur einen aus einem PKW zu befreien. Während der Einsätze im vergangenen Jahr wurde ein Kamerad verletzt. Am 08.03.2011 konnte die Feuerwehr Kupferzell ihr neues HLF 10/6 bei der Firma Ziegler in Giengen abholen, was eine massive Ausbildung aller Kameraden in den nächsten Wochen und Monaten mit sich brachte. Am 01.07. wurde das Fahrzeug samt Mannschaft einsatzbereit gemeldet. In dieser Ausbildung stecken viele Stunden Arbeit, so Binder, weshalb er ein großes Dankeschön an die Ausbilder richtete. Damit war auch die Zeit gekommen das LF8 nach Goggenbach zu verlegen und das uralte LF16 zu veräußern. Ein weiterer arbeitsreicher Abschnitt im vergangenen Jahr war die Neubeschaffung eines LF 10/6. Ausgeschrieben wurde es im Januar 2011 und nachdem der Gemeinderat über das Angebot entschieden hatte, konnte der Auftrag an Firma Ziegler erteilt werden. Kommandant Binder dankte den Gemeinderäten sowie der Gemeindeverwaltung über die stets gute Zusammenarbeit und die Bewilligung dieser Anschaffung. Zwischenzeitlich ist das Fahrzeug fertig und wird in den nächsten Tagen abgeholt. Dieses Jahr steht daher bei der Feuerwehr Kupferzell eine weitere Unterweisung in die neuen Gerätschaften an.
Sicherheitswachdienste hatte die Freiwillige Feuerwehr Kupferzell auch 2011 an der Kärwe zu leisten. Diesmal war es mit einigen unerfreulichen Vorfällen verbunden. An den Absperrungen waren Kameraden wüst beschimpft und beleidigt, zum Teil von den Autofahrern gefährdet worden. Daraufhin wurden drei Lenker, deren Nummer notiert wurde, bei der Polizei angezeigt und sind zwischenzeitlich auch bestraft worden. Um solche Vorfälle künftig zu vermeiden bat Kommandant Binder das Landratsamt, die Gemeinde und die Veranstalter so zu planen, dass die Hauptverkehrsstrecken nicht betroffen sind. Es könne nicht sein, dass eine Umleitungsstrecke auf der es schon genug Probleme gibt, für zwei Stunden gesperrt wird. Dies könne man den Autofahrern und auch den Teilnehmern nicht erklären, dass sie nicht zum Veranstaltungsort durchfahren können weil die Strecke wegen ihrer eigenen Veranstaltung gesperrt ist. Abschließend bedankte sich Kommandant Binder bei allen Kameraden für die geleistete Arbeit sowie den Firmen, die Ihre Mitarbeiter auch zu Tagzeiten springen lassen. Er wünschte sich, dass alle Kameradinnen und Kameraden von allen Übungen und Einsätzen wieder gesund nach Hause kommen.

Ehrungen und Beförderungen

Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: 
- Martin Bartholomäi
- Stefan Bartholomä
- Volker Baumann
- Michael Glasbrenner
- Roland Kümmerer
- Markus Leutwein
- Henrik Mayer
- Jochen Neff
- Jonas Wolf
Zum Löschmeister wurden befördert:
- Benjamin Neff
- Friedrich Schulz
Des weiteren wurde Uwe Schleifer zum Oberlöschmeister, Daniel Arndt zum Brandmeister sowie Martin Schulz zum Oberbrandmeister befördert.

Für 25-Jährigen Einsatz wurden geehrt:
- Bernd Gundel, Abteilung Feßbach
- Gerhard Gundel, Abteilung Feßbach
- Albrecht Lang, Abteilung Feßbach
- Richard Munz, Abteilung Feßbach
- Siegfried Pribbernow, Abteilung Goggenbach
- Jörg Schulz, Abteilung Feßbach

Für 50-Jährige Mitgliedschaft wurden Alfred Müller und Heinz Hirsch geehrt.

Jugendwart Daniel Arndt berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in 2011. Die 18 jungen Kameradinnen und Kameraden hielten 2011 über das Jahr verteilt 18 Dienstnachmittage ab. Den größten Dienstinhalt und gleichzeitig das größte Highlight stellte der Kreisjugendfeuerwehrwettkampf in Kupferzell dar. Am 09.07. und 10.07. begrüßte man am Sportgelände alle Jugendfeuerwehren des Hohenlohekreises und maß sich an verschiedenen Wettkämpfen. Als strahlender Sieger ging bei den diesen Wettkämpfen die Jugendfeuerwehr Dörzbach hervor die daraufhin auch ihrem Jugendwart ein Schlammbad gönnte. Zelt aufbauen, Garnituren aufstellen, der Toilettenwagen musste angeschlossen werden und der Strohballenpool musste aufgebaut werden um nur einige wenige Beispiele zu nennen die von den Jugendlichen erledigt wurden. Daniel Arndt bedankte sich beim Organisationsteam, für die Hilfe und Unterstützung der Gemeinde Kupferzell, die den Platz und das Material zur Verfügung stellte, Otto Sprengard, Annette Wolpert, Bäckerei Weiß, Metzgerei Beck und Metzgerei Carle sowie den Kupferzeller Firmen ohne deren Spenden der Wettkampf nicht möglich gewesen wäre. Besonderen Dank richtete er an die Löwenbrauerei Hall für die kostenlose Bereitstellung des Bierstandes und vielem mehr. Unter dem letzten Punkt „Verschiedenes“ erwähnte Kommandant Binder: „Ein Sprichwort sagt: Wenn es am Schönsten ist soll man aufhören, weshalb ich mich bei den Wahlen nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stellen werde.“ Nach 15 Jahren im Amt wird Kommandant Binder also 2013 sein Amt niederlegen und seinem Nachfolger eine schlagkräftige Truppe „hinterlassen“.

Feuerwehr Kupferzell übt den heißen Ernstfall in Kühlsheim

An Samstag, 07.05.2011 konnten zehn Kameraden der Feuerwehr Kupferzell einen ganztägigen „Heißlehrgang“ in der ehemaligen Kaserne in Külsheim besuchen. Hierbei konnten wir die neue Schutzkleidung die 2010 beschafft wurde und deren Vorteile eindrücklich erleben. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung ging es bereits zu den Containern die eigens für Übungen konzipiert sind. Im vorderen Teil ist der Brandraum in dem im Laufe des Tages ca. 50-60 Holzpaletten verbrannten. Dahinter ein 40-Fuß-Container in dem wir uns aufhalten konnten. Beim ersten Durchgang konnten die Kameraden die Rauchverteilung im Raum sowie auch die Wärme (noch war es keine Hitze, die sollte aber noch kommen) fühlen. Hervorragend wurde gezeigt, dass am Boden die Wärme noch normal war, wie vorher auch, jedoch weiter oben im Brandrauch keiner mehr länger ausharren wollte. Nach einer Aufheizphase des Containers wurden Feuerübersprünge, bekannt als  „Flash Over“, gezeigt und miterlebt die seines Gleichen suchen. Dieser Feuerübersprung wird ausgelöst wenn die Sauerstoffzufuhr zum Feuer gehemmt wird und dadurch eine unvollständige Verbrennung stattfindet (wie es auch in einem geschlossenen Zimmer der Fall ist). Durch öffnen der Türe (oder eines Fensters) kommt Sauerstoff in die Verbrennung und die entstandenen  Gase zünden schlagartig durch. Das Resultat, der „Flash Over“, eine Feuerwalze die über die Köpfe der Teilnehmer hinweg rollte. Spätestens jetzt war es niemandem mehr kalt. Im oberen Bereich der Anlage (ca. Kopfhöhe) wurden etwa 700°C gemessen. In dem Bereich in dem sich die Feuerwehr bewegt (denn hier wird die niedrigste Gangart gewählt, das Kriechen) waren es auch immer noch 200°C. Jetzt spielte unsere neue Schutzkleidung ihre Vorteile aus. Auf Grund eines Luftpolsters, das wir hier in unserer Kleidung mit uns führen, wird die Hitze uns größten Teils vom Leib halten.  Heiß war es uns aber dennoch. Nach 30 Minuten bei 200°C konnten wir den ersten Durchgang abschließen. Nach einer Mittagspause die jeder nutzte um seinen Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen starteten wir zum zweiten Durchgang. Dieser sollte alles bisherige noch weit übertreffen. Denn zu der recht unangenehmen Hitze kam nun noch Wasserdampf, das beim Löschen mit Wasser immer entsteht, hinzu. Wieder wurde (der noch heiße) Container aufgeheizt und vorbereitet. Nach ein paar Durchzündungen (die Kameraden sollten wohl wieder auf „Betriebstemperatur“ kommen) konnten die ersten Teilnehmer mit dem Strahlrohr das Niederschlagen eines Feuerübersprunges trainieren. Leider nahm hierbei auch der Wasserdampf zu, der (wie auch der Schweiß) von unserer Schutzkleidung nicht zurückgehalten wird. Durch das Knien konnte sich das oben erwähnte Luftpolster in der Schutzkleidung nicht bilden, was bei einem Kameraden zu Verbrennungen führte. Spätestens jetzt war jedem klar: Das ist kein Spaß mehr! Jeder der Kameraden trank im Schnitt an diesem Tag 6-7 Liter Wasser um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen und war ca. 1 ½ Stunden unter Atemschutz tätig. Alle Teilnehmer nahmen wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall mit um sich und andere nicht in eine lebensbedrohliche Lage zu bringen.


 Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Team von I.F.R.T (www.ifrt.eu) die uns hervorragend durch den Tag begleiteten sowie der Gemeindeverwaltung, die uns ein solches Training überhaupt ermöglichte.
 
 

37. Jahreshauptversammlung der FFW Kupferzell

Am 11. März begrüßte Kommandant  Herbert Binder die Kommandanten der Nachbarwehren, Bürgermeister Schaaf, die Gemeinderäte, die Kameraden der Altersabteilung, die Jugendfeuerwehr sowie alle aktiven Kameradinnen und Kameraden zur 37. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kupferzell. Kommandant Binder berichtete von 13 Einsätzen in 2010, das waren vier Einsätze weniger als im Jahr zuvor. Entgegen dem Trend verzeichnete die Feuerwehr Kupferzell sieben Brände, drei Mal löste eine Brandmeldeanlage aus und ein Junge hatte den Kopf durch ein Brückengeländer gesteckt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Des Weiteren hatte er zwei Insekteneinsätze zu verzeichnen.
Im März 2011 konnte nach zweijähriger Planung das neue Löschfahrzeug bei der Firma Ziegler aus Giengen an der Brenz abgeholt werden. Herbert Binder bedankte sich ausdrücklich bei dem Fahrzeugausschuss welcher oft bis spät in die Nacht tagte. Auch bedankte sich der Kommandant bei allen Beteiligten, dem Bürgermeister, den Gemeinderäten und dem Rathauspersonal für die gute und kooperative Zusammenarbeit im Beschaffungsprozedere. Die offizielle Übergabe wird am 09. Juli in Kupferzell stattfinden. Des Weiteren bedankte er sich bei den Firmen die tagsüber ihre Mitarbeiter zum Einsatz „springen lassen“  oder Gebäude und Material zu Übungszwecken bereitstellten sowie bei den Partnern und Ehegatten der Feuerwehrkameraden.
Zehn Kameraden waren zur „heiß Ausbildung“ in Kühlsheim in einem feststoffbefeuerten Brandcontainer. Hierbei lernten die Kameraden das sichere Vorgehen in Brandräumen unter realistischen Bedingungen. Die allgemeine Rückmeldung von den Teilnehmern war „GEIL“. Und das will schon was in der heutigen Zeit heißen.
 Die aktive Wehr zählte Ende 2010 einen Personalstand von 140 Aktiven, davon zwei Kameradinnen. Die Altersabteilung hatte 31 Kameraden und die Jugendabteilung zum Jahresende 25 Jugendliche aus allen Abteilungen.
Zum Schluss seines Berichtes ging Herbert Binder noch auf zwei Spenden ein. Eine von der Volksbank über 1015,- Euro und eine von der Bäckerei Weiß aus der Aktion „Floriansbrot“ über 640,- Euro. Diese Spende wollte er in der Hohenloher Zeitung unter der Rubrik „Hohenloher Leben“ veröffentlichen. Jedoch kam die Absage des Blattes mit der Begründung der Spendenbetrag wäre zu klein. Herbert Binder bedauerte dies sehr, da doch die gesamte Gemeinde durch den Kauf des Floriansbrotes die Jugendfeuerwehr mit unterstützt hat. Auf diesem Wege bedankte er sich noch einmal ausdrücklich bei diesen Firmen. Daniel Arndt, Leiter der Jugendfeuerwehr, berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2010 welches traditionell mit dem Sammeln der Christbäume begann.  Auf dem Plan standen nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung sondern auch Ausflüge und der Wettkampf in Forchtenberg wo alle Jugendabteilungen des Hohenlohekreises teilnahmen. Hierbei konnten gute Plätze  erkämpft werden. 2011, so Daniel Arndt, wird dieser Wettkampf am 09. und 10. Juli in Kupferzell ausgetragen. Hierzu seien alle Kameradinnen und Kameraden, aber auch die Bevölkerung herzlich eingeladen. Des Weiteren wird in diesem Zuge auch das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF10/6) übergeben.  Der stellvertretende Kreisbrandmeister Alois Kilian wies im Zuge der Neubeschaffung des HLF´s darauf hin, dass dieses Fahrzeug nicht für die Feuerwehr, sondern für die Bevölkerung und deren Sicherheit beschafft wurde. Die Feuerwehr Kupferzell müsse „nur damit arbeiten“.

Kommandant Binder konnte folgende Kameraden befördern:

zum Oberfeuerwehrmann:

- Maximilian Bauer, Abteilung Kupferzell
- Sven Ludwig, Abteilung Goggenbach / Eschental
- Uwe Schleifer, Abteilung Westernach
- Martin Sommer, Abteilung Goggenbach / Eschental
- Erich Stier, Abteilung Westernach

zum Löschmeister:

- Dirk Baudermann, Abteilung Feßbach / Rüblingen
- Gerhard Kress, Abteilung Feßbach / Rüblingen
- Hans-Peter, Speidel, Abteilung Fe0bach / Rüblingen

Für 25 jährige Zugehörigkeit und Einsatzbereitschaft wurde Reinhold Sachs, Abteilung Kupferzell geehrt.
Mit dem traditionellen Handschlag konnte dieses Jahr Kommandant Herbert Binder eine Kameradin und neun Kameraden in die Wehr neu aufnehmen.

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Großübung vom 29.10.2010

Feuerwehr
Feuerwehr

FF Kupferzell, Züge 2, 3 und 6


Freitag, 29.10.2010, 20:15 Uhr ein Fahrzeug der Feuerwehr Kupferzell verlässt mit Blaulicht und Martinshorn die Wache in Kupferzell. Gleichzeitig startet in Westernach ein weiteres Fahrzeug. Im Laufe der nächsten Minuten fahren, wie auch in einem reellen Einsatz etwas zeitversetzt, nochmals zwei Löschfahrzeuge sowie der Rüstwagen vom Hof in Kupferzell. Durch die Übungsleitung wurde über Funk das Einsatzstichwort gemeldet: „Werkstattbrand in Belzhag, Kupferzeller Straße 45“ (Reifenverwertung Schmidt). Bereits sechs Minuten später war das Tanklöschfahrzeug (Ersteinsatzfahrzeug) am Wohnhaus der Adresse eingetroffen. Da kein Rauch zu sehen war, war die Anfahrt zunächst nicht klar. Die Beschilderung führte auf die falsche Seite des Geländes, was jedoch durch ein kurzes Umsetzen des Fahrzeuges rasch behoben werden konnte. Es wurde angenommen, dass in der Werkstatt ein Brand ausgebrochen sei und der Besitzer sowie zwei Kinder vermisst sind. Der Einsatzleiter entschied sich nach einer umfassenden Erkundung für die Menschenrettung unter Atemschutz sowie weitere taktische Maßnahmen. Jetzt kamen im Abstand von ein paar Minuten die vorhin gestarteten Fahrzeuge an. Das erste Löschgruppenfahrzeug aus Kupferzell übernahm die Menschensuche in der vernebelten Werkstatt. Die Kameraden aus Westernach bekamen mit Ihrem Fahrzeug zuerst den Auftrag eine Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aufzubauen um dann mit der Brandbekämpfung im hinteren Teil des Geländes fortzufahren. Denn da – so wurde angenommen – hat das Feuer bereits auf die gelagerten Reifen übergegriffen. Von der Besatzung des Rüstwagens wurde die Beleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut und das zweite Löschgruppenfahrzeug aus Kupferzell bekam den Auftrag eine Wasserversorgung aus der ca. 500 Meter entfernten Zisterne aufzubauen. Um ca. 20:40 Uhr hat der Angriffstrupp unter Atemschutz bereits die erste Person aus dem Gebäude gerettet und wurde von einem zweiten Trupp unterstützt. Beide Trupps suchten das Werkstattgebäude ab und wurden nach weiteren 10 Minuten fündig. Diese Zeitspanne ist sehr gut, wenn man bedenkt, dass die Sicht in dem Raum max. 20 cm betrug. Die Schlauchleitung zur Zisterne stand ebenso in kürzester Zeit. Im Einsatz waren 30 Kameraden mit insgesamt fünf Fahrzeugen.

Wir möchten uns noch einmal auf diesem Wege bei Frau und Herr Schmidt für die Unterstützung und für das zur Verfügung gestellte Objekt/Werkstatt bedanken. Nur durch solche Übungen können örtliche Begebenheiten erlernt und auch gefestigt werden.

Die Übungsleitung: Daniel Arndt, Bernhard Weiß, Markus Wolpert